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LIVING IN ESSENCE
NEWSLETTER I/2008

Liebe Schüler, liebe Freunde,

 

Ein Grund – und den hat auf einer bestimmten Ebene jeder Mensch - in ein Energiefeld wie LivinginEssence einzutauchen ist der, der Einheit Körper-Geist-Seele wieder auf die Spur zu kommen. Im alltäglichen Leben wird diese Erfahrung oftmals vergessen, ein Mensch funktioniert und vergisst dann ganz einfach das Gewahrsein dieser Einheit.

 Aufgabe jedes Besuchers im Feld von LE ist es, sich dieser Ganzheitlichkeit menschlichen Seins zu erinnern. Dazu eröffne ich einen Energieraum, der dies erleichtert. Unser menschliches Bewusstsein findet die Möglichkeit in einen Raum subtiler und feiner Lebensenergie einzutauchen und so zeigt sich unser erleuchtetes Sein.

 Eine Ebene unseres Verstandes ist der programmierte Verstand, oftmals im Fachjargon das Ego oder Mind genannt. Dieser regiert üblicherweise im Alltag und ermöglicht uns auf bestimmten Ebenen zu „funktionieren“. Das ist weder gut noch schlecht, das ist einfach so. Der erleuchtete Verstand zeigt sich im Zustand der Transzendenz und wir tauchen oftmals erst in  meditativen oder kontemplativen Zuständen bewusst in diese Seinsebene ein.

 Nun kann es sein, dass das Festhaften an Egostrukturen mitunter zu Blockaden führt, die uns den Blick auf die Ebene des erleuchteten Seins erschweren. Doch das Phantastische daran ist, dass diese erleuchtete Ebene niemals wirklich verschwunden ist, sie ist uns eben unter bestimmten Bedingungen nicht bewusst. Und doch „lenkt“ uns diese Ebene gewissermaßen, da sie tiefer und essentieller ist als unser Ego. So sind Zustände von Leid, Verwirrung quasi Wegweiser, die uns helfen uns wieder unserer wahren und essentiellen Natur zu erinnern.

 Sollten diese Blockaden sehr stark sein, so kann die Notwendigkeit anstehen sich beispielsweise einer Therapie zu unterziehen. Therapie ist mitunter ein anstehender Zwischenschritt, der wie Osho das so schön gesagt hat „ein Lichten und Roden für Meditation“ ist. Im Energiefeld LE zeigen sich mitunter Transformationsprozesse, die ebenso ein Lichten und Roden sind, jedoch keine Therapie ersetzen! So kann ich es nur in der Verantwortung jedes einzelnen Menschen belassen, sich einer solchen zu unterziehen – sofern diese Notwendigkeit besteht. Meditation und Energiearbeit führen in diesen essentiellen Seinsraum, stehen jedoch z. B. Ängste und Neurosen dazwischen, so sind diese mitunter zu behandeln! Ich möchte nochmals ganz verstärkt darauf hinweisen: Meditation und Energiearbeit unterstützen das Gewahrsein essentiellen Seins und sind keine Therapie in diesem Sinne! Es kann sein, dass sich im Zuge der Energiearbeit das Bewusstsein über bestimmte neurotische Strukturen erstmals einstellt. Das ist wunderbar, denn dann kann der einzelne Verantwortung dafür übernehmen, sich z. B. einer vernünftigen Therapie unterziehen.

 Ebenen, die sich während der Seminare durch das Eintauchen in den Zustand essentiellen Seins wirklich transformierten, bleiben im alltäglichen Leben im Bewusstsein. Diese Ebenen sind im Bewusstsein integriert, vielleicht vergessen wir sie mitunter, doch erinnern wir uns gewöhnlich wieder sehr schnell an diese. Sehr hilfreich – und das möchte ich wirklich allen ans Herz legen, ist die tägliche Praxis von Meditation. Einfaches stilles Sitzen im Gewahrsein mit dem inneren Beobachter ist eine sehr einfache und effektive Praxis, durch die wir uns leicht an essentielles Sein erinnern.

 Ich möchte nochmals betonen, dass diese sehr einfache und effektive Praxis wirklich hilfreich auf dem Wege ist. Es ist gerade im alltäglichen Leben in dem unser Funktionsprogramm (keine Wertung bitte an der Stelle) dirigiert äußerst hilfreich auf diese Ebenen zu transzendieren!

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 Ein wesentlicher Schritt auf den spirituellen Weg ist es, sich die eigenen Bewertungsstrukturen bewusst zu machen. Sitzt man in einer Arztpraxis und liest mal die Zeitschriften durch, die da am Tisch liegen, so merkt man, wie gefesselt der Mind ist, wenn er in das Tun anderer Menschen eintaucht. So hat die Prinzessin X den Prinzen Y verlassen und schon ist eine Seite in einem solchen Magazin gefüllt. Vielleicht ertappen wir uns selbst dabei eine solche Geschichte zu lesen und unseren Senf dazu abzugeben.

 Doch bitte, sei Dir bewusst, der Senf, den Du dazu gibst hat immer mit Dir zu tun! Es sind Interpretationsstrukturen, die aus oftmals Deinem Programm kommen. Es hat nur mit Dir zu tun und nicht mit Prinz Y und Prinzessin X. Dies zu erkennen bedarf wirklich tiefer Ehrlichkeit mit sich selbst und eine Sicht darauf ermöglicht Ganzwerdung. Das ist mitunter eine schmerzliche Einsicht, doch letztlich wirklich befreiend!

 Du kannst gerne mal eine Übung machen: Wenn Dir jemand was über jemanden erzählt und Du merkst, wie Du wertest, so frage Dich doch mal, wie Du zu diesen Interpretationen und Wertungen kommst. Sei bedingungslos ehrlich, denn es geht doch sowieso nur um Dich und Dein Seelenheil!

 

In diesem Sinne,

In Liebe,

Amadea


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Mahamudra ist jenseits aller Worte und Bilder;

doch dir, Naropa, dem ernst und eifrig Übenden,
sei dies gesagt:

Die Leere bedarf keiner Stütze,
Mahamudra stützt sich auf nichts.
Ohne sich anzustrengen,
gelöst und natürlich bleibend,
kann man das Joch zerbrechen
und Befreiung erlangen.

Wenn man, in den Raum hinausstarrend
nichts sieht, und zugleich
der Geist den Geist erschaut,
vergehen alle Unterscheidungen
und Buddhaschaft ist erreicht.

Die Wolken wandern über den Himmel,
wurzeln nirgends, haben keine Bleibe;
ebenso die unterscheidenden Gedanken,
die über den Geist hinwegziehen.
Sobald der Selbst-Geist erschaut ist,
endet alles Unterscheiden.

Im Weltraum entstehen Formen und Farben,
aber der Raum ist nicht schwarz, nicht weiß.
Aus dem Selbst-Geist entspringt jedes Ding,
doch er selbst bleibt von Tugend und Laster frei.

Die Finsternis der Jahrtausende vermag nicht
die strahlende Sonne zu verdunkeln;
Kalpas von Samsara vermögen nicht
das Licht des Selbst-Geistes zu mindern.

Werden auch Worte gewählt, Leere zu erklären,
Leere selbst kann niemals ausgedrückt werden.
Sagen wir: "Der Geist ist Strahlendes Licht" -
er bleibt doch jenseits der Worte und Bilder.
Ist auch der Geist seinem Wesen nach leer,
er umschließt und erhält alle Dinge.

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